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Hans Schüle

Obwohl jede Form der Gegenstandsbeschreibung in der plastischen Gestaltung aufgehoben ist, evozieren Hans Schüles abstrakte Plastiken doch Analogien zu beseelten, bewegten Körpern, die fluktuierend in ihrem Element, dem Raum, agieren. Es ist diese Übereinstimmung zwischen wirkenden Kräften und der technischen Gestaltung, die uns für Schüles raffinierte, dabei so selbstverständlich wirkende Plastiken einnimmt. Wie lebendig, luzide im Fluss, räumlich offen die scheinbar so kalte, massig-harte Stahlplastik heute sein kann, das zeigen uns Hans Schüles Arbeiten. Sie agieren auf dem schmalen Grat zwischen greifbarer Materialität und nicht fass barem Bewegungsraum, zwischen Form und Geste.

CHRISTOPH BAUER M.A., LEITER KUNSTMUSEUM SINGEN

Hans Schüle, geboren 1965 in Neckarsulm. Nach einer Ausbildung zum Grafiker begann er 1991 ein Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste München (Meisterschüler 1996 bei Jürgen Reipka) und an der Hochschule der Künste Berlin, das er 1997 abschloss. Schüle lebt und arbeitet in Hohenfels und Berlin.

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